IREB und REQB gehen gemeinsame Wege

Kurzmitteilung

Manchmal erledigen sich die Dinge von selbst: Wer kennt sie nicht, die hitzige Diskussion aus einschlägigen RE Foren, bei denen es darum ging, welche CPRE Zertifizierung nun die bessere sei – IREB oder REQB. Auch ein früherer Artikel stellte beide gegenüber. Diese Frage stellt sich nicht mehr, da beide Organisationen jetzt bekannt gaben, ihre Aktivitäten zu vereinheitlichen. Seit dem 18.01.2017 gibt es nun nur noch eine einzige, gemeinsame Zertifizierung unter dem IREB Label. Die alten REQB Zertifikate behalten ihre Gültigkeit. Sie erlauben auch, die IREB Advanced Prüfungen abzulegen. Wer möchte, kann sein REQB Zertifikat in ein gleichwertiges IREB Zertifikat umtauschen.

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Vortrag bei der REConf 2016 in München

Kurzmitteilung

Titel: „Crashkurs Sales: Zehn Fallstricke für Anforderungsprofis in der frühen Phase“ zusammen mit Michael Hopke von MHO Consulting.

KonferenzREConf 2016
Am: 02. März 2016
Um: 14.00 Uhr
OrtDolce Munich Unterschleißheim, Raum Ammersee 1

Abstract: …Die Sales Phase ist für die meisten im Requirements Engineering (RE) ein ungewohntes Feld. Gängige Vorgehensmodelle (z.B. in der Software Entwicklung) haben Phasen für die Erhebung von Anforderungen, die Implementierung und das Testen, jedoch berücksichtigen diese Modelle nicht, dass viele Unternehmen ihre Software nicht selbst erstellen, sondern die entsprechenden Leistungen zukaufen. Dementsprechend kommt eine Sales Phase hinzu, in der RE Aktivitäten erforderlich sind, um für den Kunden nicht nur preislich attraktive, sondern auch passende Angebot zu erstellen. Diese Phase hat jedoch viele Besonderheiten wie die starke zeitliche Beschränkung, das Pre-Investment des Auftragnehmers oder die meist gleichzeitigen Kontakte des Kunden mit dem Wettbewerb. Weiterlesen

IREB und IIBA kooperieren

Kurzmitteilung

Bei der Podiumsdiskussion am 25. März auf der REFSQ 2015 in Essen ging es noch um die „sinnvolle Koexistenz“ (wie u.a. schon in einem früheren Beitrag beschrieben) des CPRE (IREB) und des CCBA/CBAP (IIBA), jetzt macht man Nägeln mit Köpfen: IREB und IIBA unterzeichneten kürzlich ein Memorandum of Understanding um die Disziplinen des Requirements Engineerings und der Business Analyse voranzubringen. Man kann gespannt sein, was dabei herauskommt.

Vortrag bei der User Group Requirements Engineering in Leipzig

Kurzmitteilung

Titel: „Risiko Management?! Aber ich bin doch der für die Anforderungen…

Veranstaltung: User Group Requirements Engineering
Am: 28.04.2015
Um: 14.00 Uhr
Ort: Softwareforen Leipzig

Veranstaltungsunterlagen: http://www.softwareforen.de/portal/media/softwareforenleipzig/usergroups_4/ren/Veranstaltungsunterlagen_UG_REN_10AT.pdf

Zertifizierung im RE – Teil 2: Der IREB CPRE FL

Nachdem es im ersten Teil um einen ersten Überblick in Sachen Zertifizierungen im Requirements Engineering (RE) ging, geht es nun etwas mehr ins Detail. Nach der Entscheidung zu Gunsten des IREB Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) soll auf diesen nun näher eingegangen werden. Für den Einstieg ist die Foundation Level (FL) Zertifizierung gedacht. Weiterlesen

Von Kausalketten zum Risiko Register: Praktisches Risiko Management für das Requirements Engineering

Abstract

Die Phase der Anforderungserhebung gilt im Allgemeinen als sehr risikobehaftet. Obwohl das Minimieren von Risiken im Kern der Definition des Requirements Engineering(RE) steht, wird das Risiko Management eher dem Projektleiter überlassen. Dieser Beitrag grenzt das Risiko Management des Requirements Engineering von dem des Projekt Management auf Basis von Kausalketten ab. Darauf aufbauend stellt er ein Werkzeug aus der Praxis vor, mit dem ein explizites Risiko Management im RE durchgeführt werden kann. Hierdurch wird nicht nur die Notwendigkeit des RE unterstrichen, sondern auch seine Skalierbarkeit deutlich erhöht. Weiterlesen

Kurzeinführung: Miller Heiman Strategic Selling

In dieser Kurzeinführung stellt Mircea Catalina (Senior Partner, KP2 GmbH, heute Miller Heimann Europe, http://www.millerheiman.eu/) die Vorgehensweise und den Aufbau des Blue Sheets vor. Das Blue Sheet von Miller Heiman bildet die Basis für einen systematischen Prozess, in den dessen Mittelpunkt die strategische Analyse der Verkaufssituation steht.

Vortrag bei der REFSQ 2014 in Essen

Kurzmitteilung

Pre-Sales Requirements Engineering based on Miller Heiman’s Sales Approach“ im Rahmen des Workshops RE4P2’14: 1st International Workshop on Requirements Engineering for the Precontract Phase am 7.April 2014, 16.30-17.00 Uhr, ATLANTIC Congress Hotel Messe Essen.

Näheres unter: http://refsq.org/2014/workshops/

REQFS 2014 WS Proceedings: http://ceur-ws.org/Vol-1138/

Der Miller Heiman Green Sheet: Ein geeignetes Tool für das Pre-Sales Requirements Engineering?

(Vortrag bei der Fachgruppentagung Requirements Engineering der Gesellschaft für Informatik (GI) am 28. und 29.11.2013 in Ilmenau)

Abstract

Sales und Requirements Engineering sind gar nicht soweit voneinander entfernt, wie es oft scheint. Der Verkaufsansatz des Conceptual Selling (Miller Heiman) sowie der dazugehörige Green Sheet als Werkzeug, sind im Sales gestandene Größen aber auch durch wenige Kniffe für das Requirements Engineering in der Pre-Sales Phase verwendbar. Zusätzlich erfordert eine zunehmende Einbindung von Requirements Professionals in den Verkaufsprozess gerade bei komplexen Anwendungen oder beim Customizing Kenntnisse über derartige Sales Verfahren und Werkzeuge—insbesondere das Wissen um deren Stärken und Schwächen. Einen Schritt in diese Richtung leistet dieser Beitrag, indem er die Strategie des Conceptual Selling und den Green Sheet kurz vorstellt und sie aus Sicht des Requirements Engineers bewertet. Weiterlesen

Was ist Pre-Sales Requirements Engineering?

Mit Pre-Sales Requirements Engineering lassen sich die Requirements Engineering Aktivitäten (Erheben, Dokumentieren von Anforderungen etc.) vor dem Verkaufsabschluß bezeichnen. Da zu diesem Zeitpunkt meist alles ein Preinvestment des Auftragnehmers ist, unterliegen diese Aktvitäten einem besonderen Effizienzdruck. Es gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Benötigt wird das Wesentliche im Hinblick auf die Ziele, die ebenfalls leicht vom herkömmlichen Requirements Engineering Begriff (so gesehen das Post-Sales Requirements Engineering) abweichen. Eine hohe Detailtiefe ist zunächst gar nicht erforderlich, vielmehr ein umfassender Überblick sowie eine klare Abgrenzung des Problems und des Kontextes (Scoping) für eine anschließende Machbarkeitsprüfung, Aufwandsabschätzung und erste Projektkalkualtion. Nach dem Verkaufsabschluß lassen sich die erstellten Materialien als Ausgangsbasis für das eigentliche Requirements Engineering verwenden. In der Pre-Sales Phase selbst kann man die Requirements Engineering Aktiviäten sehr gut mit Sales Strategien wie dem Miller Heiman Conceptual Selling kombinieren.