Vortrag bei der HappyProjects 2019 in Wien

Kurzmitteilung

Titel: „User Experience?! Ich bin doch der für die Anforderungen…“

Konferenz: HappyProjects 2019
Am: 23.05.2019
Um: 11.30 Uhr
Ort: Tech-Gate Vienna, Stream II, Raum 1.1

Abstract

Von Paul Watzlawick, einem berühmten Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut, stammt der bekannte Ausspruch: “Man kann nicht nicht kommunizieren!” Das gleiche gilt vom Prinzip her ebenso für die User Experience (UX). Man kann diese nicht nicht gestalten oder weglassen. Ein Produkt oder eine Dienstleistung wird immer eine gewisse User Experience hervorrufen. Gestaltet wird sie entweder mit Vorsatz oder unbewusst und damit zufällig – und das Ergebnis kommt dementsprechend beim Nutzer an. In vielen Fällen, insbesondere wenn keine dedizierten UX Professionals verfügbar sind, fällt die Gestaltung der UX implizit auf den Business Analysten (BA) zurück ohne dass es diesem bewusst zu sein scheint. Der natürliche Fokus von Business Analysten liegt auf dem Business Need und den sich daraus ergebenen Anforderungen. Der Nutzer mit seinen Bedürfnissen hingegen ist nicht automatisch immer Teil dieser Betrachtung. Das Resultat:  eine hohe Anzahl von Bedienungsfehlern, Nutzerproteste bis hin zur kompletten Ablehnung eines neuen Systems. Auf der anderen Seite hätte ein bewusstes UX-Design sogar einen spürbaren Return-on-Invest (ROI) gebracht. Warum sollte man eine gezielte Gestaltung der User Experience also nicht spätestens dann Teil des Business Case werden lassen?

Diese Vortrag zeigt in drei Schritten auf, wie ein Business Analyst als UX-Designer-by-Default am besten mit dieser Situation umgeht: Im ersten Schritt wird der BA sich seines Einflusses auf die User Experience bewusst. Der zweite Schritt hat das Ziel, diesen Einfluss besser zu steuern und zu optimieren und der dritte Schritt zielt darauf ab, diese Vorgehensweise im BA Alltag zu etablieren. Unterm Strich wird dabei schnell deutlich, dass es häufig nur kleinere Anpassungen sind, die die User Experience maßgeblich beeinflussen.

Programm

Programm HappyProjects 2019

Programm HappyProjects 2019 in Wien

Vortrag beim 1st European Business Analysis Day in Frankfurt am Main

Kurzmitteilung

Titel: “You cannot not design UX: A three-step mitigation plan for BA’s

Konferenz: 1st European Business Analysis Day
Am: 18.05.2018
Um: 11.15 Uhr
Ort: Mercure Hotel Frankfurt/Eschborn Helfman Park, Germany

Programm

Programm 1st European BA Day 2018

Programm 1st European BA Day 2018 Frankfurt/Eschborn

1st BA-DAY 2018 Program (vollständig)

Abstract

Paul Watzlawick, a famous psychologist and communication theorist, once said: “You cannot not communicate!” The same accounts for a user’s experience. You cannot not design user experience (UX)! Your final product or service is always going to create one. Yet, its design either happens intentionally or by accident – with the results coming across accordingly. In many cases, especially when dedicated UX personnel is absent, business analysts (BA) happen to be the UX designer by default often without even realizing it. Their natural focus is the business need where users and their needs are not always part of the picture. The results range from tremendous amounts of user errors to users protesting or refusing to work with a newly implemented system. UX even has a perceivable Return-on-Invest (ROI) which should be part of your business case – so why not making it part of the picture?

This talk will outline a three-step plan for business analysts to make the most out of their situation as UX designer by default: the first step includes becoming aware of the BA’s impact on UX. The second seeks to control and optimize this impact while the third step focusses on delivering proof and spreading the word. While the overall goal of this approach is not for the BA to take over as UX designer, this presentation creates the vision of UX-sensitive BAs that encounter problems and needs (business and user) in very early stages and that know how to craft user experiences carefully by themselves or in a joint effort with UX specialists.