Was ist Pre-Sales Requirements Engineering?

Mit Pre-Sales Requirements Engineering lassen sich die Requirements Engineering Aktivitäten (Erheben, Dokumentieren von Anforderungen etc.) vor dem Verkaufsabschluß bezeichnen. Da zu diesem Zeitpunkt meist alles ein Preinvestment des Auftragnehmers ist, unterliegen diese Aktvitäten einem besonderen Effizienzdruck. Es gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Benötigt wird das Wesentliche im Hinblick auf die Ziele, die ebenfalls leicht vom herkömmlichen Requirements Engineering Begriff (so gesehen das Post-Sales Requirements Engineering) abweichen. Eine hohe Detailtiefe ist zunächst gar nicht erforderlich, vielmehr ein umfassender Überblick sowie eine klare Abgrenzung des Problems und des Kontextes (Scoping) für eine anschließende Machbarkeitsprüfung, Aufwandsabschätzung und erste Projektkalkualtion. Nach dem Verkaufsabschluß lassen sich die erstellten Materialien als Ausgangsbasis für das eigentliche Requirements Engineering verwenden. In der Pre-Sales Phase selbst kann man die Requirements Engineering Aktiviäten sehr gut mit Sales Strategien wie dem Miller Heiman Conceptual Selling kombinieren.