Vortrag bei der REConf 2015 in München

Titel: „Risiko Management?! Das ist doch der Job vom…

Konferenz: REConf 2015
Am: 17. März 2015
Um: 15.25 Uhr
Ort: Dolce Munich Unterschleißheim, Alpsee

Abstract: …Requirements Engineer?! Diese Erkenntnis sollte jetzt eigentlich nicht überraschen. Die Phase der Anforderungserhebung gilt im Allgemeinen als sehr risikoreich. Fehler, die hier gemacht werden, sind später meist nur schwer oder mit erheblichen Kosten zu korrigieren. Ein guter Requirements Engineering (RE) Ansatz hilft, diese Fehler zu vermeiden. Das Minimieren von Risiken findet sich sogar im Kern der Definition des RE: „specify and managing requirements to minimize the risk of delivering a system that does not meet the stakeholders‘ desires and needs“. Jedwedes Agieren des Requirements Engineers kann somit als Maßnahme zur Abschwächung oder Vermeidung von Risiken gesehen werden—ein eher implizites Risiko Management. Nichtsdestotrotz wird das „eigentliche“ Risiko Management meist eher als die Aufgabe des Projektleiters gesehen. In der RE Ausbildung kommt es nicht explizit als solches vor. Auf der anderen Seite sind diejenigen, die die RE Risiken am besten meistern, die erfolgreichsten.

Dieser Vortrag hat die Absicht, das Risiko Management im RE in eine explizite Form zu überführen und die Vorteile darzulegen. Hierzu leitet er den Bereich des Risiko Managements im RE auf Basis von Kausalketten ab und grenzt es von dem des Projekt Managements ab. Darauf aufbauend stellt er ein Werkzeug aus der Praxis vor, mit dem ein explizites Risiko Management im RE durchgeführt werden kann. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie sich Maßnahmen des Risiko Managements in die RE Praxis integrieren lassen. Insgesamt wird durch die Anwendung des Risiko Management nicht nur die Notwendigkeit des RE per se unterstrichen, sondern auch seine Skalierbarkeit deutlich erhöht, zumal nun auch RE unerfahrene Personen von dem zuvor impliziten Wissen der RE Experten profitieren können.

Näheres unter: http://www.hood-group.com/reconf/reconf-2015/programm/agenda/
Folien: http://www.hood-group.com/fileadmin/project/reconf/Reconf2015/Vortr%C3%A4ge/DRe4.pdf

Christoph Oemig

Christoph Oemig

studierte Medieninformatik mit dem Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion und Betriebswirtschaft in Wedel und Furtwangen. Er ist IREB Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE), IIBA Certfied Business Analysis Professional (CBAP), UXQB Certified Professional for Usability and User Experience (CPUX) und gestaltet als Lead Business Analyst bei der Deutschen Bank die anforderungstechnischen Belange im Bereich Cash und Selbstbedienung. Er ist Mitglied der Fachgruppe Requirements Engineering der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie des Berufsverbandes der Deutschen Usability und User Experience Professionals (German UPA) und regelmäßig Referent auf Tagungen und Konferenzen zu Themen des Requirements Engineerings, der Business Analyse sowie dem Usability Engineering.
Christoph Oemig

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